Donnerstag, 22. September 2011

Tourismusinformation Bayern: Bauernwochen 2011 in der Alpenwelt Karwendel

Vom 3. September bis 3. Oktober 2011 sind wieder Bauernwochen in der oberbayerischen Alpenwelt Karwendel. Dann verbreiten alte Bräuche wie der Almabtrieb, aber auch wertvolle Tracht, Musik und Leckeres aus der Region viel bayerisches Lebensgefühl. Neu ist dieses Jahr der festliche Abtrieb der Rösser durch Mittenwald. Gefeiert wird in Bierzelten, auf Almfesten und in den Kirchen von Mittenwald, Krün und Wallgau.
Zum Herbstanfang kehren Hunderte Ziegen, Schafe und Kühe – und neuerdings Pferde – von den Sommerweiden des Oberen Isartals heim und werden an ihre Eigentümer verteilt. Am 3. September heißt es im Zentrum Mittenwalds „Wer ist die schönste Ziege?“ nach dem „Goaßabtrieb“. Die Jury bewertet neben einem ansprechenden Allgemeinbild auch Fell, Gang, Gebiss und Euter der Ziegen. Auch das beste Milchschaf wird ausgezeichnet, nachdem die blökende Meute samt Hirten ausgelassen am 10. September durch den Geigenbauort am Fuße des Karwendel gezogen ist. Ebenfalls tierisch geht es beim traditionellen Almabtrieb in Krün zu. Hoffentlich geschmückt – als Zeichen, dass alle heil über den Sommer gekommen sind – werden die Kühe mit ihren Hirten und Bauern durch die Orte ziehen. Der Almabtrieb samt Almfest in Krün findet von 15. bis 18. September statt, von 23. bis 25. September haben dann die Kühe in Mittenwald ihren Auftritt. Zu guter Letzt sind die Pferde dran: Am 1. Oktober werden erstmals rund 50 Rösser durch die Fußgängerzone Mitten-walds ziehen. Rundherum wird stets kräftig gefeiert mit Alphornbläsern, Goaßlschnalzern und Schuhplattlern. Viel Hausgemachtes aus bäuerlicher Handarbeit dazu gibt es auf den Bauernmärkten, von Marmelade bis Heu-kissen. Besonders feierlich geht es zum Abschluss bei den Erntedank-prozessionen im Karwendel zu: Am 25. September in Wallgau und am
2. Oktober in Mittenwald bzw. in Krün ziehen die Einheimischen in wertvollen Trachten durch die Orte, um Gott für die gute Ernte des Jahres zu danken.

Montag, 19. September 2011

Tourismusinformation Island: Gästeansturm im August 2011

Allein im August  2011 kamen so viele Touristen nach Island wie nie zuvor innerhalb eines Monats. Wie das Isländische Fremdenverkehrsamt mitteilte, wurden 101.841 Besucher aus aller Welt gezählt - eine Zunahme von 12.283 oder um 14 % gegenüber August 2010. Insgesamt hatte Island in diesem Jahr bis Ende August rund 406.484 Besucher, was einer Zunahme um 62.211 oder 18 % entspricht. Deutschland kam mit 12.498 Besuchern im Juli und 14.001 im August fast an die Vergleichs-Monate des Vorjahres heran, insgesamt wurde eine Steigerung der Besucherzahlen aus Deutschland  in den ersten acht Monaten von 2011 (im Vergleich zu 2010) um 4,35% verzeichnet.
Dazu David Johannsson, Area Manager Continental Europe von Visit Iceland: „Natürlich freut es uns sehr, dass so viele Besucher sich für unser schönes Land begeistern. Unsere einzigartige, wilde Natur, viel Kultur: Nur als Beispiel, das neue Kultur- und Kongresszentrum Harpa in Reykjavík, Eröffnung im Mai 2011, zeigt die faszinierende  Lichtinstallation von Olafur Eliasson, und eine Fülle von Veranstaltungen machen Island als Reiseziel attraktiv.“
Aktuelle Ehrung für Island: Die Hauptstadt Reykjavík ist weltweit die fünfte Stadt, die inn diesem Sommer zur UNESCO-Literaturstadt ernannt wurde. Reykjavík teilt sich diesen Titel mit dem schottischen Edinburgh, dem amerikanischen Iowa City, dem australischen Melbourne und dem irischen Dublin. Die isländische Hauptstadt ist die  erste Literaturstadt, in der Englisch nicht Landessprache ist.
Ein Grund mehr, nach Island zu fahren: Das Festival Iceland Airwaves vom 12. bis zum 16. Oktober 2011 wird wieder Tausende von jungen Musik-Fans begeistern, das Rolling Stones Magazine kommentiert: "The hippest long weekend on the annual music-festival calendar."

Island, der zweitgrößte Inselstaat Europas und die größte Vulkaninsel der Welt, besticht vor allem durch eine einzigartige Naturlandschaft, den Charme seiner Einwohner und eine außergewöhnliche Kultur. Mit einer Bevölkerungszahl von 320.000 und einer Fläche von 103.000 Quadratkilometern ist das Eiland das am dünnsten besiedelte Land Europas. Und noch einige weitere Superlative: Die Lebenserwartung liegt mit 81,3 Jahren bei Frauen und 79,4 Jahren bei Männern an der Weltspitze.

Montag, 12. September 2011

Tourismusinformation Holland: Auf zum Herbsturlaub

Ruhiger Herbst an Hollands Küste: Natur, Kultur und Kulinarisches
Die niederländische Küste beschwört stets ein Bild ausgedehnter Strände herauf, aber die Provinzen Nordholland, Südholland und Zeeland sowie die Inseln im Wattenmeer haben noch viel mehr zu bieten: Viel unberührte Natur, alt-holländische Städte und preisgekrönte Restaurants, die zum Genießen einladen. Im Herbst kann man an der Küste frisch gefangene Muscheln essen, durch die kleinen Bilderbuchstädtchen radeln, oder dem Naturwunder Wattenmeer ganz nah sein.
Das Geheimnis Zeelands
Ob Wellenbrecher, blaue Flaggen, oder weißer Sand: mit der südlichsten Küstenprovinz Zeeland verbindet man zunächst Baden am Strand – dabei sind die hochwertigen kulinarischen Angebote der Region auch nicht außer Acht zu lassen. Zeeland besteht zum großen Teil aus dem Flussdelta um Rhein, Maas und Schelde. Mit insgesamt 650 Kilometern Küstenlinie ist die gesamte Provinz daher auf den Frischfang von Meerestieren – z.B. Austern, Muscheln und Hummer – spezialisiert und kann mehrere Sterne-Restaurants vorweisen. Dazu passend bietet das Tourismusbüro Zeelands die „Salzige Route, vorbei an Muscheln und Austern“ an. Im Rahmen des Radknotenpunkte-Systems leiten Informationstafeln zum Fisch- und Muschelfang jeden Fahrradfreund von Wegkreuzung zu Wegkreuzung und von Ort zu Ort. Nach der ausgiebigen Radtour sollte man sich auf die Suche nach einem guten Getränk machen. Hier wartet eine Überraschung auf jeden neuen Gast: holländischer Wein. Das zeeländische Weingut „De Kleine Schorre“ ist das erfolgreichste, jedoch längst nicht das einzige, seiner Art in den Niederlanden. Es liegt auf der Insel Schouwen Duiveland – kurioserweise fünf Meter unter dem Meeresspiegel. Auf zehn Hektar Land werden unter anderem Grauburgunder, Rivaner und Auxerrois angebaut. Weinliebhaber und andere Interessierte können sich für eine Tour des Guts sowie für eine Weinprobe anmelden. Natürlich kann der Wein auch direkt vor Ort gekauft werden.

Architektur und Geschichte im Norden
Wer auf der Suche nach dem klassischen Bilderbuch-Holland mit Windmühlen, Deichen und weitläufigen Stränden, historischen Kleinstädten und interessanten Sehenswürdigkeiten ist, findet es in der Provinz Nordholland. Auf der Halbinsel zwischen IJsselmeer und Nordsee ist ein milder Herbstnachmittag schnell mit einer Radtour entlang der zahlreichen Kanäle verbracht. Hier spürt man das altholländische Flair besonders. Im beschaulichen Huisduinen, einer Kleinstadt am nördlichsten Zipfel der Halbinsel, steht der höchste Leuchtturm Europas, „De lange Jaap“. Seit 1878 kreist sein Lichtkegel über das Meer. Heute ist der Turm offiziell ein Kulturdenkmal, aber er weist Seefahrern in bis zu 54 Kilometern Entfernung weiterhin den Weg. Wen es direkt ans Meer zieht, der stattet dem kleinen Callantsoog an der Nordseeküste einen Besuch ab. Der Strand hier ist einer der breitesten und weißesten der Niederlande, und der Badeort selbst ist ebenfalls einen Besuch wert. Die Polderlandschaft in der Umgebung durchziehen zahlreiche Rad- und Wanderwege, die es zu erkunden gilt. Die zahlreichen Strandpavillons, von denen mittlerweile viele bis in den Herbst und Winter hinein geöffnet haben, laden ein zum Entspannen bei einer heißen Tasse Tee. Auf der anderen Seite der Halbinsel, direkt am IJsselmeer liegt das Zuiderzeemuseum in Enkhuizen. Vergangenheit und Gegenwart in Kunst und Kultur der Region treffen hier in den liebevoll renovierten Gebäuden und in der Freilichtausstellung aufeinander. Noch traditioneller geht es in Haarlem zu. Als Hauptstadt der Provinz Nordholland kombiniert die selbsternannte „Bloemenstad“ (Blumenstadt) niederländische Ikonen mit ihrer einzigartigen Geschichte und Architektur. Keinesfalls verpassen sollte man hier das Teylers-Museum, das Frans-Hals-Museum und die St.-Bavo-Kirche. Auf den gemütlichen Plätzen der historischen Innenstadt, zum Beispiel dem „Grote Markt“, reihen sich Cafés und Restaurants aneinander. Wer noch keine Pause braucht, schaut sich in den kleinen Einkaufsstraßen um oder radelt entspannt weiter die pittoresken Grachten entlang. Alternativ lassen sich diese auch bei einer 50-minütigen Tour vom Boot aus bewundern.

Natur pur – das Wattenmeer
Nach dem gemütlichen Frühstück in einem kleinen Bed & Breakfast hinaus in die unberührte Natur – das ist mitten im Wattenmeer möglich. Die Region ist seit 2009 UNESCO-Weltnaturerbe. Von den niederländischen Nordseeinseln aus lässt sich sowohl das faszinierende Watt selbst, als auch die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt auf den Inseln am besten zu Fuß entdecken. Das Dünental De Slufter auf Texel läuft bei Flut und bei starkem Sturm in den niedrigeren Teilen mit Meerwasser voll, sodass hier spezielle salzwasserliebende Pflanzen gedeihen. Strandflieder und Salzgras wachsen zu Genüge und gestalten ein interessantes Landschaftsbild. Im Strandsee De Muy können insbesondere in den Herbstmonaten Löffelreiher und Graureiher beim Brüten beobachtet werden. Nach einer langen Wanderung durch die sanften Hügel der Dünenlandschaft ist der leckere Apfelkuchen und die heiße Schokolade im Café-Restaurant De Slufter ein absolutes Muss. Die anderen Inseln im Watt sind kleiner als Texel, bieten aber genauso viel Natur. Auf Terschelling herrscht im Sommer sogar Wüstenklima, wodurch eine überraschende Pflanzenwelt entstanden ist. Eine informative Exkursion mit der Forstverwaltung ist auf Vlieland möglich. Außerdem lohnt sich der Aufstieg auf die mit 40 Metern höchste Düne der Insel. Ameland verfügt über 90 Kilometer Wanderwege in zwei völlig unterschiedlichen Dünengebieten: das dicht bewachsenen Het Oerd mit hohen Dünen und feuchten Tälern sowie De Hon mit seiner langgestreckten Sandfläche, die sich immer wieder anders formt.

Montag, 5. September 2011

Tourismusinformation: Die romantischsten Thermen für den Herbst 2011

Der Herbst ist die schönste Zeit, um es sich zu zweit so richtig gemütlich zu machen. Wellnessurlaub in einer schönen Therme lässt sich am besten zwischen September und Ende November genießen. Wenn draußen die Blätter falllen, kann man es sich im warmen Wasser und der Saunagemütlich machen. Wir haben für euch die besten Angebote und Hotels zusammengefasst.
Vitalhotel Therme Geinberg
An der Grenze zu Bayern liegt in Oberösterreich ein ganz besonderes Resort. Die Therme Geinberg ist ideal für alle, die einen romantischen Urlaub zu zweit genießen möchten. Abends verwandelt sich der Himmel im Thermalbad in einen Sternenhimmel. Unser Tipp: die Floatingmuschel im Wellness & SPA Bereich.

Therme Bad Blumau
Das Rogner Bad Blumau mit der angeschlossenen Therme ist ideal für alle Erholungssuchenden. Die außergewöhnliche Architektur nach Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwassers bringt einen zum Träumen und erleichtert die Entspannung. Das warme Wasser kommt aus den drei hauseigenen Quellen des Rogner Bad Blumau.

Therme Bad Tatzmannsdorf
Im Burgenland, dem südlichsten Zipfel Österreichs finden sich viele Thermen. Die derzeit wohl schönste ist die Burgenlandtherme in Bad Tatzmannsdorf. Hier finden Paare und Frischverliebte viel Ruhe und Erholung vor. Unser Hoteltipp: Das Thermenhotel AVITA, direkt verbunden mit der Therme Bad Tatzmannsdorf.

Auf wellness-angebot.at findet man einen Überblick über die romantischsten Thermen Österreichs.

Samstag, 27. August 2011

Tourismusinformation Bayerischer Wald

Nordic Fitness im Bayerischen Wald
Mit ihrem bergigen Terrain und den gemäßigten Höhen ist die Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes die ideale Region für den Nordic-Sport und Wandern in Bayern, zumal die klare Waldluft einen langen Atem fördert und die grüne, natürliche Landschaft der Seele gut tut. Jetzt im Herbst zeigt sich die Natur im Bayernurlaub von ihrer farbenprächtigsten Seite. Leuchtend orange Vogelbeeren zeichnen sich vor bayerisch weiß-blauem Himmel ab und die dunkelgrünen Fichten stehen in malerischem Kontrast zu den flammenden Gelb- und Brauntönen der Laubbäume.
Im Arbergebiet im Landkreis Regen ist mit dem Nordic Fitness-Park ArberLand das höchst gelegene Nordic Fitness-Zentrum Deutschlands entstanden. Der Park umfasst sieben Routen, die in fünf Schwierigkeitsgrade unterteilt sind.
Sechs Nordic Walking-Trails mit unterschiedlichen Längen und Anforderungen verlaufen durch die abwechslungsreiche Landschaft rund um Freyung. In der dortigen Nordic Walking-Schule bieten qualifizierte Fachkräfte Nordic Fitness-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Nordic Walking als Entspannungstraining an. Das ideale Domizil für Nordic Fitness-Sportler ist das 15 Kilometer von Freyung entfernte Vier-Sterne-Hotel Jagdhof in Röhrnbach. Das Nordic Walking-Hotel ist Ausgangspunkt für herrliche Touren durch die waldreiche Berglandschaft.
Als Hochburg für Anhänger der Nordic Fitness hat sich auch das Ferienland am Nationalpark Bayerischer Wald etabliert. Im Nordic Walking-Park Neureichenau stehen drei Strecken von 7 bis 10 Kilometer Länge kostenlos zur Verfügung, darüber hinaus werden vor Ort Kurse angeboten.
Ebenso fachmännische Anleitung, vom dreistündigen Einführungskurs bis zum Drei-Tages-Kurs, erhalten Urlaubsgäste im Dreiburgenland rund um Fürstenstein, Saldenburg, Thurmansbang und Tittling. Der dortige Skiclub übernimmt die Ausbildung und bietet geführte Wanderungen durch das malerische Dreiburgenland.
Doch auch im Deggendorfer und Passauer Land sowie im Urlaubsland Straubing-Bogen finden Nordic Walker beste Voraussetzungen, um ihrer gesunden Leidenschaft nachzugehen. Ob im Luftkurort St. Englmar oder rund um das E.ON Bayern DSV Nordic Walking-Zentrum Grattersdorf im Deggendorfer Land – überall haben Gesundheitsbewusste und Sportbegeisterte auf beschilderten Rundkursen beste Möglichkeiten im Nationalpark Bayerischer Wald.
Informationen für einen Bayern Urlaub: Tourismusverband Ostbayern e.V., Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg, Tel. 0941/58539-0

Mittwoch, 24. August 2011

Tourismusinformation Kärnten: Herbst am Klopeiner See

Herbst: Kulinarische Höhepunkte beim Jauntaler Genussmarathon
Fernab von Wettkampfstimmung und Zeitdruck bewegt sich der Jauntaler Genussmarathon in der Region Klopeiner See – Südkärnten. Hier geht es nicht um sportliche Leistung sondern ausschließlich um die Freude an der Natur, der Bewegung und dem Genuss. Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, entlang der sieben ausgewählten Genusstouren aller Schwierigkeitsgrade laden zahlreiche Buschenschenken, Gasthöfe und Direktvermarkter zum Verweilen und  zur Verkostung ein. Vielfältige Entdeckungen und Eindrücke gibt es auch in der Kulturlandschaft zu sammeln: Auf der Wanderroute Sablatnigmoor etwa erschließt sich dem Vorbeikommenden ein noch intaktes Ökosystem, in dem sich seltene Vogel- und Insektenarten tummeln. Die Radtour auf den Hemmaberg führt zu einer bedeutenden religiösen Kultstätte, die im Laufe der Jahrhunderte viele unterschiedliche Gesichter trug. Ein Abstecher zur Rosaliengrotte lohnt sich, das dort sprudelnde Quellwasser lindert der Sage nach Augenleiden. Der Genussmarathon ist ein gemeinsames Projekt der Naturfreunde Kühnsdorf, des Tourismusvereins Eberndorf und der Jauntaler Salamibauern, einer Genuss Region Österreichs. Besondere kulinarische Highlights sind die zahlreichen Feste in Südkärnten. Die Besucher kommen dort in den Genuss von lokalen Spezialitäten wie den Had’n (Buchweizen) rund um die Gemeinde Neuhaus, den Sittersdorfer Wein, die Jauntaler Salami u. v. m. Besondere Höhepunkte sind das Riesenspeckfest (24.09.11) in Bad Eisenkappel und das Fest der Jauntaler Genussregion (01.10.11) in Völkermarkt.
Weitere Information für Wandern Kärnten sind online, ebenso wie Mountainbike Kärnten.

Kulinarik- & Genussevents Herbst 2011 Klopeiner See – Südkärnten
11.09.10: Coppla-Kaša-Fest (Bad Eisenkappel) • 17. + 18.09.11: Had’n Herbst (Neuhaus) • 24.09.11: Riesenspeckfest (Bad Eisenkappl) • 01.10.11: Fest der Jauntaler Genussregion (Völkermarkt)

Dienstag, 23. August 2011

Tourismusinformation Leogang: Wanderherbst und Almabtrieb

Großes Bauernherbstfest im Bergbaudorf Hütten in Saalfelden Leogang
In Saalfelden Leogang, der Urlaubsregion vor der Kulisse der schroffen Leoganger Steinberge und des Steinernen Meeres, zeigt sich der Salzburger Bauernherbst in den schönsten Farben. Beim großen Bauernherbstfest im Bergbaudorf Hütten in Leogang (04.09.11) heißt es also „gmiatlich huck’n“ und typische Schmankerl wie Schweinsbrat’l oder deftige Krapf’n genießen: etwa beim Frühschoppen mit der Stoabergmusi oder am Bauernmarkt der Leoganger Bäuerinnen. Als Draufgabe gibt es beim Wandern in Leogang ein buntes Kinderprogramm und ein Schätzspiel, bei dem es eine Saisonkarte für den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang zu gewinnen gibt. Gleich anschließend können Interessierte auch ihren Kunstsinn schärfen: Direkt nebenan liegt mit dem Bergbau- und Gotikmuseum eine weitere Attraktion. In diesem Jahr greift das Museum eine unbekannte Facette des wohl berühmtesten österreichischen Kunstsammlers des 20. Jahrhunderts auf. Dr. Rudolf Leopold sammelte neben Gemälden aus der Klassischen Moderne auch exquisite Kunstwerke aus der Gotik, die bei  dieser Sonderausstellung zum ersten Mal gezeigt werden. Der Bauernherbst lockt große und kleine Gäste mit vielen weiteren traditionsreichen Veranstaltungen in die Urlaubsregion Saalfelden Leogang. Das Schuhplattler-, Sänger- und Musikantentreffen, der traditionelle Schaf- und Almabtrieb sowie das wanderbare Einheigerfest sorgen für Herbstglühen vor imposanter Bergkulisse. Bei all diesen herbstlichen Höhepunkten stehen die vielen Traditionen und Spezialitäten der Region im Mittelpunkt.
Bauernherbst-Höhepunkte bis 25.09.11 Saalfelden Leogang
o 28.08.11: Musikhoffest auf dem Kühbühelhof mit der Eisenbahner Stadtkapelle (Saalfelden)
o 04.09.11: großes Bauernherbstfest (Bergbaudorf Hütten)
o 11.09.11: Dirndlgwandlsonntagtanzl im Gasthof Schörhof (Saalfelden)
o 17.09.11: traditioneller Schafabrieb beim Anderlhof (Leogang)
o 18.09.11: Kehlbacher Almabtrieb, Bauerntag mit großem Almabtrieb von den Bibergalmen

Donnerstag, 18. August 2011

Tourismusinformation Imst für den Herbst 2011

Herbstzeit in der Ferienregion Imst – passend zur buntesten Zeit des Jahres wartet die Ferienregion im Tiroler Oberland mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm für alle Sinne auf.
Anfang September heißt es für Hirten und Tiere wieder ins Tal zurückkehren. Dieser Abtrieb sorgt traditionell für einen Auftrieb der ganz besonderen Art in den Gurgltal-Gemeinden.
Es muss nicht immer Kuh sein: Gäste und Einheimische wollen das wimmelnde Treiben mit verfolgen und feiern das Eintreffen der wolligen Vierbeiner am 04. September 2011 in Nassereith und am 11. September 2011 in Tarrenz und in Imst. Auch in zahlreichen Wirtsbetrieben der Region dreht sich alles um das Thema „Lamm“.
Nassereither Schafschoad am Sonntag, den 04. September 2011
Der alljährliche Almabtrieb der Schafe von der Loreaalm ist ein sehenswertes Spektakel.
Die Tiere ziehen über den Postplatz in Richtung Reitstall Mang. Die Heimkehr der Vierbeiner wird mit Musik, Stimmung und Schmankerln gefeiert. Im Tal müssen die Schafe dann „Haare lassen“, Interessierte haben die Möglichkeit, einem Schafscherer bei seinem Handwerk über die Schulter zu schauen. Am Vormittag findet das Frühshoppen und zu Mittag die Schafschoad statt.
Tarrenzer Schafschied am Sonntag, den 11. September 2011
Die Schafschied in Tarrenz ist der größte Almabtrieb in der Ferienregion Imst. Rund 1000 Schafe und Lämmer verbringen den Sommer auf der Hinterberg-Alm hoch über Tarrenz.. Ein besonders schönes Bild nehmen Besucher in der langgezogenen und engen Trujegasse mit. Die wird von einem regelrechten wogenden Meer an weißen Leibern überschwemmt. Im idyllischen „Bangert“, einer großen Wiese hinter dem Gasthof Sonne, werden die Tiere zusammengetrieben. Und dort feiern die einheimische Bevölkerung und mittlerweile auch viele Gäste von nah und fern das Eintreffen der wolligen Vierbeiner.
Musikalisch untermalt lassen sich im Sonnegarten allerlei Köstlichkeiten verspeisen. Darunter, wie könnte es anders sein, auch vielerlei Spezialitäten vom Schaf. Darüber hinaus werden die Besucher mit den berühmten Tarrenzer Kiachln, goldgelb gebackenen Hefeteigkrapfen, die wahlweise mit Kraut oder Preiselbeeren genossen werden, verwöhnt. Im Rahmen des Fests verpasst ein Schafscherer seinen „Klienten“ in atemberaubendem Tempo eine luftige Herbstfrisur. Die „Bergfalken“ und die „Burschl-Musig“ sorgen für musikalische Unterhaltung.

Almabtrieb in Imst am Sonntag, den 11. September 2011
Das Ende der „tierischen Sommerfrische“ wird auch in der Bezirkshauptstadt Imst zelebriert. Wenn die Kühe und Schafe, farbenprächtig herausgeputzt, von den Almen ins Tal zurückkehren, ist alles auf den Beinen. Am Sonnenparkplatz hinter dem Gasthof Sonne wird die Heimkehr der Tiere mit Live-Musik und heimischen Schmankerln zünftig gefeiert.

Wandern im Zeichen des Adlers
Ein Tag ganz im Namen des Königs der Lüfte findet am Sonntag, 9. Oktober, in der Wanderregion Hoch-Imst statt. Der „Adlerweg“ führt entlang der symbolisierten Schwingen eines stolzen Adlers auf eine Entdeckungs- und Erlebnisreise durch die imposante Bergwelt Tirols. Im Etappenbereich Imst nützt man die herrlichen Herbsttage Anfang Oktober bereits zum 5. Mal für ein großes Fest entlang des namensgebenden Weitwanderweges. Adler-Flugvorführungen, Konzerte, Kletterdemos sowie die längste Alpen-Achterbahn der Welt versprechen Spiel, Spaß und Informatives für die ganze Familie. Nebst den Routen des Tiroler Adlerweges findet sich im Raum Imst eine Vielzahl weiterer alpiner Bergwege. Ein 350 km langes Streckennetz mit zahlreichen einladenden Hütten und exponierten Gipfeln lädt zu Wanderungen und einmaligen Naturerlebnissen in herbstlicher Kulisse am Adlerweg Tirol.
Ein heißer Tipp für kühl kalkulierende Bergfexe: Mit der Gletscherparkcard haben insbesondere Familien die Möglichkeit, zahlreiche Bergbahnen und Erlebnisangebote der Region gegen Einmalzahlung preiswert zu nutzen. Bis zum 16. Oktober 2011 steht das einmalige Angebot für ein grenzenloses Tiroler Naturerlebnis!

Mittwoch, 17. August 2011

Tourismusinformation Österreich: Wallfahrten in Österreich

Zu „Maria in der Zelle“ - Wien/Niederösterreich/Steiermark: auf vielen Wegen nach Mariazell
Nach Mariazell, einem der bekanntesten Wallfahrtsorte Österreichs, führen viele Wege, zum Beispiel die Via Sacra. Seit 800 Jahren ziehen Pilger aus dem Wiener  Raum auf dieser „heiligen Straße“ in das steirische Städtchen, um in der Basilika Mariä Geburt ein hölzernes Mariengnadenbild zu verehren. Ein Mönch brachte es Anfang des 12. Jahrhunderts in das Zellertal und errichtete eine Kapelle. Aus „Maria in der Zelle“ entstand der Name Mariazell.
Die Via Sacra verläuft von Hinterbrühl bei Wien über Kaumberg im Wienerwald und Lilienfeld im Mostviertel bis nach Mariazell. Der Wiener Wallfahrerweg 06, der jüngere und anspruchsvollere Pfad, hat seinen Ausgangspunkt in Perchtoldsdorf bei Wien oder Wien-Rodaun (Endstation Straßenbahnlinie 60). Dann geht es weiter über Kaumberg, Rohr im Gebirge und St. Aegyd im Oberen Traisental bis nach Mariazell. Beide Wege lassen sich in vier bis fünf Tageswanderungen bewältigen. Für die Rückfahrt bietet sich der „Mariazeller Autobus” direkt nach Wien an.
Zum Einkehren und Übernachten laden die zertifizierten 32 Via Sacra-Gastgeber.   Sie heißen Pilger mit einem Getränk oder einem kleinen Imbiss willkommen, bieten Trockenmöglichkeiten für die Kleidung und stellen ein zeitiges Frühstück bereit. Sie kennen sich an der Via Sacra und dem Wiener Wallfahrerweg bestens aus, sind bei der Routenplanung behilflich und organisieren auf Wunsch den Gepäcktransport oder Taxitransfers.
Vom niederösterreichischen Kurort Aflenz gelangen Pilger über den „Mariazeller Gründerweg“ in den Wallfahrtsort. An der 36 Kilometer langen Strecke warten zahlreiche Kulturdenkmäler wie beispielsweise ein Karner aus dem 12. Jahrhundert in Aflenz, die Pfarrkirche in Seewiesen mit einer Barbarastatue und eine Leonhard-Plastik aus der Gotik oder die Kirche am Sigmundsberg, die mit Befestigungswerken gegen die Türkeneinfälle im 16. Jahrhundert umgeben ist. Zur Übernachtung bieten sich Gasthöfe und Hotels in den Orten Aflenz, Seewiesen, Seeberg, Gollrad und Gusswerk an.
In Eibiswald im Südwesten der Steiermark startet der Steirische Mariazeller Weg, der auf der Soboth an den Kärntner Mariazellerweg anschließt. Auf rund 240 Kilometern und über 6.200 Höhenmeter führt die Strecke von Süd nach Nord in elf Tagesetappen durch die Steiermark. Auf den ersten, längeren Etappen geht es durch die sanfte Landschaft des Schilcher Weinlandes. Am Schöckl, dem Hausberg der Grazer, genießen Pilger die Aussicht über das Grazer Becken. In der steirischen Landeshauptstadt selbst lädt neben anderen Sehenswürdigkeiten der Grazer Dom die Wallfahrer zum Besuch. Nachdem die Wanderer die Marktgemeinde Passail passiert haben, steigen sie die grünen Matten zur Sommeralm hinauf. In Fischbach können sich die Pilger entscheiden, ob sie durch Roseggers Waldheimat oder die Straße entlang nach Veitsch gehen wollen. Nach Veitsch grüßt sie das 40 Meter hohe Pilgerkreuz, bevor die Route alpine Züge annimmt. Im Schutzhaus auf der Hohen Veitsch stärken sich die Wallfahrer, um zum Niederalpl abzusteigen. Kurz vor Mariazell erwartet die Pilger eine der schönsten Strecken des Steirischen Mariazeller Wegs: der Übergang entlang des Tonion-Gebirgsstocks zur Mooshuben.

Dienstag, 16. August 2011

Tourismusinformation Steiermark: Dort wird im Herbst gefeiert Almabtrieb und mehr

10 Jahre „Aufsteirern©“ in GrazBereits zum zehnten Mal finden sich am Sonntag, den 18. September 2011 alle Regionen Steiermark in der Grazer Innenstadt ein, um sich von ihrer urtümlichsten Seite zu präsentieren. Ab 10.00 Uhr spielt sich´s in den Gassen, Straßen und auf den Plätzen herzerfrischend brauchtümlich ab. So riecht, klingt und schmeckt die Steiermark. Aufsteirern© ist ein Fest für all jene, die steirisch denken, leben, reden, singen, tanzen oder einfach nur das typisch „Steirische“ lieben. Auf 5 Bühnen und 6 Tanzböden wird das Zusammenspiel von Tanz, Musik, Gesang, Unterhaltung und Geselligkeit, von Tracht, Dichtung, Theater und Handwerk - somit die gesamte Breite steirischer Volkskultur aufgezeigt. 16 unterschiedliche Stationen gibt es allein für die kleinen Gäste.
Aber auch im Rest der Steiermark wird gefeiert. Bald kommen die Kühe von den Almen zurück, auch Schafe und Pferde sind beim Almabtrieb dabei. Hier die Termine für Almabtriebe von Lipizzanern, Kühen, Schafen,... in der Steiermark
3. September Almabtrieb mit Almfest, Gaal
4. September Almabtrieb Hochwechsel
10. September Almabtrieb der Lipizzaner Junghengste
10.-11. September Radmerer Almabtrieb
16.-17. September Dachstein Almabtrieb
17. September Traditioneller Almabtrieb in Donnersbach
24. September Almabtrieb vom Lachtal zum Hochegg